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Redaktionell

Wohnkultur ist Lebenskultur. Sich in den eigenen vier Wänden zeitgemäß und stilvoll einzurichten, ist eine Frage von Wohlfühlkomfort. Gönnen Sie sich das gewisse Etwas, mit dem aus einem nüchternen Ambiente Ihr individueller Wohn- und Lebensraum wird. Worauf Sie dabei achten sollten, wie Sie Ihre maßgeschneiderte Einrichtung finden und was es an neuen Trends und Tendenzen gibt, verraten wir Ihnen auf diesen redaktionellen Seiten.

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Zimmer mit Aussicht

Wintergärten: Oasen der Ruhe

Nicht draußen, aber auch nicht drinnen: Wintergärten schaffen einen Übergang zwischen Garten und Haus. Und sie lassen sich problemlos nachträglich anbauen. 

Die ersten frühlingshaften Sonnenstrahlen tasten sich durch den Garten, streichen über den Boden und locken die Schneeglöckchen aus der Erde. Auch als Mensch möchte man die Sonne am Liebsten draußen genießen. Doch um auf der Terrasse oder dem Balkon zu sitzen, ist es noch zu frisch. Ideal für so einen Tag ist ein Wintergarten. Er holt die Natur ins Haus, denn inmitten von Pflanzen und mit Blick in den Garten lässt es sich herrlich entspannen.

Nachträglicher Anbau ist möglich

Wintergärten liegen im Trend. Besitzt das eigene Haus keinen, ist ein nachträglicher Anbau kein Problem – egal ob an ein freistehendes Haus, ein Reihenhaus oder sogar an eine ebenerdige Eigentumswohnung. Wichtig dabei: Der Wintergarten sollte sich harmonisch in die Fassadengestaltung des Hauses einfügen. 

Entscheidend ist die Lage

Damit er Sommers wie Winters, im Frühling und im Herbst nutzbar bleibt, müssen beim Bau einige Grundregeln beachtet werden. Besonders entscheidend ist die Lage. Tipp: Ein Wintergarten sollte immer zur Sonne gewandt sein. Eine gute Lage sind häufig Gebäudeecken. So lässt sich beispielsweise die Mittagssonne- und die Abendsonne nutzen. Wer den Wintergarten beim Hausbau von Anfang an mit einplant, kann den genauen Platz weitgehend nach seinen Vorlieben auswählen. 

Wintergarten vom Fachmann planen lassen

Bei der nachträglichen Erweiterung geben oft der Schnitt des Grundstücks, der des eigenen Hauses und des Nachbar-Hauses die Position vor. Umso wichtiger ist es deshalb, auch beim späteren Anbau einen Fachmann wie einen Architekten zu Rate zu ziehen. Das schützt vor unangenehmen Überraschungen und teuren Nachbesserungen. Ein häufiger Konstruktionsfehler ist zum Beispiel eine mangelhafte Beschattung. Stimmt dann noch die Belüftung nicht, erreicht das Klima im Glashaus mitunter tropische Ausmaße. 

Hohe Laubbäume als Sonnenschutz

Der natürlichste Schutz vor zu hohen Temperaturen sind hohe Laubbäume. Im Sommer werfen die Blätter schützenden Schatten und im Winter lassen die kahlen Zweige genügend Licht in den Wintergarten. Als Alternative eignen sich von außen montierte Jalousien, Rollos, Rollläden und Markisen. Sie brechen die Sonnenstrahlen bereits bevor sie auf der Glasfläche auftreffen. Ergänzend wirken Sonnensegel, Jalousien und Co., die drinnen angebracht werden. Sie unterstreichen außerdem die wohnliche Atmosphäre im Wintergarten.

Temperaturregulierung dank Steuerungscomputer

Da sich das gläserne Zimmer innerhalb kürzester Zeit aufheizt, verrichtet ein Steuerungscomputer gute Dienste. Auch wenn niemand zu Hause ist, lässt er die Jalousien oder Rollos hoch oder herunter und kümmert sich um die Belüftung. Für einen optimalen Luftaustausch sollten sich mindestens 20 Prozent der Glasfläche öffnen lassen, besser sind 50 Prozent. Neben der natürlichen Belüftung steht noch die mechanische zur Auswahl. Sie funktioniert über Lüftungsklappen und über ein Gebläse. Welche Variante die bessere ist, entscheidet sich individuell nach dem jeweiligen Wintergarten. 

Wohnliche Energiesparer

So unterschiedlich Wintergärten heute aussehen, haben sie doch eins gemeinsam: Sie sparen Energie, da sie als Puffer dienen. Ein Wintergarten verhindert, dass die kalte Luft an die Hauswand gelangt und spart dadurch Heizkosten. Aus energetischen Gesichtspunkten wäre ein zweistöckiger Wintergarten ideal. Das sieht außerdem ungewöhnlich aus und vergrößert die Wohnfläche enorm. Allerdings ist diese Luxusvariante nicht ganz billig. Doch die Investition in einen Wintergarten lohnt sich, denn er steigert den Wert des Hauses und schafft einen neuen Lieblingsraum, der sich wunderbar zum Zurückziehen und Abschalten eignet.