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Redaktionell

Wohnkultur ist Lebenskultur. Sich in den eigenen vier Wänden zeitgemäß und stilvoll einzurichten, ist eine Frage von Wohlfühlkomfort. Gönnen Sie sich das gewisse Etwas, mit dem aus einem nüchternen Ambiente Ihr individueller Wohn- und Lebensraum wird. Worauf Sie dabei achten sollten, wie Sie Ihre maßgeschneiderte Einrichtung finden und was es an neuen Trends und Tendenzen gibt, verraten wir Ihnen auf diesen redaktionellen Seiten.

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Oleander im Garten

Pflege des Mittelmeer-Stars

Blütenfülle, leuchtende Farben und relativ robust: Oleander ist eine der beliebtesten mediterranen Kübelpflanzen. Im Winter benötigt die Pflanze allerdings Schutz vor strengem Frost.


Oleander zaubert einen Hauch von Süden in den Garten. Der blühfreudige Strauch stammt ursprünglich aus Marokko und Südspanien und ist heute über das ganze Mittelmeergebiet, Indien und China verbreitet. Er ist immergrün und kann eine Wuchshöhe von zwei bis vier Metern und eine Breite von bis zu drei Metern erreichen.

Ab ins Winterquartier

Wer Oleander hierzulande im Garten kultivieren möchte, hält ihn am besten als Kübelpflanze. Denn die Pflanze verträgt zwar gelegentliche Fröste bis etwa minus fünf Grad, aber keinen Dauerfrost. Damit der Oleander sich prächtig entwickeln kann, sollte er also im Herbst oder frühen Winter in ein Winterquartier gebracht werden. Ideal ist ein heller und gut belüfteter Ort mit einer Temperatur zwischen null und zehn Grad. Tipp: Bringen Sie die Pflanze so spät wie möglich ins Warme, damit sie robuster wird.

Wie Oleander draußen überwintern kann

In milden Regionen Deutschlands kann der Oleander auch draußen bleiben. Stellen Sie die Pflanze dazu an einen schattigen, windgeschützten Platz. Optimal ist ein Standort dicht an der Hauswand. Schützen Sie die Pflanze mit einer Bodenisolierung vor Kälte von unten, z. B. indem Sie eine Styroporplatte unter den Kübel stellen. Die Äste wickeln Sie z. B. in Gärtnervlies. Tipp: Wer nicht viel Platz hat, der kann die Äste mit einer Sisalschnur zusammenbinden. Das hat zudem den Vorteil, dass Sie die Pflanze leichter mit Kokosmatten oder Gärtnervlies umwickeln und somit vor der Kälte schützen können. 

Vorsicht vor Schildläusen

Wer seinen Oleander im Winter rein holt, sollte vorher farbige Blätter, verwelkte Blüten und beschädigte oder kranke Zweige entfernen. Außerdem empfiehlt es sich, die Pflanze auf einen Schädlingsbefall hin zu untersuchen. Auch den Winter über sollten Sie die Äste regelmäßig absuchen, so dass Sie z. B. einen Befall mit Schildläusen frühzeitig bekämpfen können. Gegossen wird Oleander im Winter gelegentlich, denn der Wurzelballen sollte nie ganz austrocknen. Falls der Oleander im dunklen Winterquartier trotz aller Pflege Blätter verliert, müssen Sie sich keine Sorgen machen. Im begrenzten Maß ist das durchaus normal. Im Frühjahr treibt die Pflanze dann wieder neu aus. 

Ab ins Freie

Wann der Oleander wieder in den Garten darf, hängt von der Witterung und der Art der Überwinterung ab. Hat die Pflanze die kalte Jahreszeit bei Temperaturen unter zehn Grad verbracht, darf sie meistens schon im März raus. Niedrige Temperaturen und leichte Nachtfröste übersteht Oleander gut. Pflanzen, die einige Zeit bei wärmeren Temperaturen verbracht haben, sollten erst nach den Eisheiligen Mitte Mai umziehen. Oft haben diese Pflanzen im Winterquartier schon neue Triebe gebildet, die frostgefährdet sind. 

Oleander reichlich düngen

Der Frühling ist auch ein guter Zeitpunkt, Oleander mit frischer Erde und Dünger zu versorgen. Junge Pflanzen sollten Sie jährlich mit neuer Erde in einen größeren Topf umsiedeln. Bei älteren Pflanzen ist das nur alle paar Jahre nötig. Da Oleander ein sogenannter Starkzehrer ist und viele Nährstoffe benötigt, empfiehlt sich ein Langzeitdünger. Wenn Sie den Oleander im zeitigen Frühjahr zurück schneiden, können Sie die alten Triebe auf eine Länge von 10 bis 15 Zentimetern einkürzen. Sie treiben dann kräftig neu aus, tragen aber erst im Folgejahr Blüten. Jüngere Triebe werden weniger stark geschnitten. Tipp: Alle Pflanzenteile, auch der Pflanzensaft, sind giftig. Tragen Sie deshalb beim Beschneiden des Strauches Handschuhe. 

Der Strauch darf nass stehen

Für eine reiche Blüte, sollten Sie Oleander an einen sonnigen, windgeschützten Platz stellen. Wer mag, kann die Pflanze mit ihrem Kübel im Beet auspflanzen. Lediglich der Übertopf sollte entfernt werden, damit der Strauch nur im Pflanztopf in der Erde steht. Dieser Topf hat üblicherweise Löcher, so dass die Wurzel hindurch wachsen können und sich der Strauch selbst mit Wasser aus der Erde versorgen kann. Steht der Oleander mit Kübel z. B. auf der Terrasse, sollten Sie ihn ordentlich gießen. An heißen Tagen darf das ruhig bis zu drei Mal sein. Überflüssiges Gießwasser auf dem Untersetzer bzw. im Übertopf schaden der Pflanze nicht. Da Oleander in der Natur in Flussauen wächst, machen ihm nasse Füße nichts aus. Tipp: Gießen Sie den Strauch mit kalkhaltigem Leitungswasser möglichst bodennah. Nässe von oben beschädigt die Blüten und fördert die Entstehung von Oleanderkrebs.

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