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Redaktionell

Wohnkultur ist Lebenskultur. Sich in den eigenen vier Wänden zeitgemäß und stilvoll einzurichten, ist eine Frage von Wohlfühlkomfort. Gönnen Sie sich das gewisse Etwas, mit dem aus einem nüchternen Ambiente Ihr individueller Wohn- und Lebensraum wird. Worauf Sie dabei achten sollten, wie Sie Ihre maßgeschneiderte Einrichtung finden und was es an neuen Trends und Tendenzen gibt, verraten wir Ihnen auf diesen redaktionellen Seiten.

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Buchsbaumzünsler

So bekämpfen Sie die Raupen

Kleine Tiere mit großer Wirkung: Seit sich der Buchbaumszünsler hierzulande seine Nische gefunden hat, steigt die Zahl der befallenen Bäumchen rasant an. 

Während die kleine Raupe Nimmersatt aus dem Kinderbuch von Eric Carle possierlich Erdbeeren, Birnen und sogar Kuchen frisst, hält sich dich Raupe des Buchsbaumzünslers vor allem an eins: Buchsbaum. Man erkennt die Insekten an ihrem grünen Leib mit den hell-dunklen Rückstreifen und dem schwarzen Kopf. Außerdem sind die Auswirkungen ihres großen Hungers nicht zu übersehen: Wo vorher ein hübscher Buchsbaum in seiner ganzen Pracht stand, steht nach einem massiven Befall nur noch ein trauriges Gerippe.
 
Ungebetener Gast

Denn während seiner Entwicklung frisst der Schädling, der ursprünglich in Ostasien beheimatet ist und erst etwa 2007 nach Mitteleuropa eingeschleppt wurde, etwa 45 Blätter. Nachdem sie die verspeist hat, nagt die Zünslerraupe die grüne Rinde der Triebe bis aufs Holz ab, weshalb die darüber befindlichen Triebteile komplett eintrocknen und absterben. Im schlimmsten Fall bleibt einem Hobbygärtner nur noch eins: Die Buchsbäume zu entfernen. Und das nicht etwa über den Kompost im Garten, weil sich dadurch der Schädling weiter verbreiten könnte. In manchen Städten ist die Entsorgung über die Biotonne erwünscht bzw. können befallene Sträucher oder Äste mit der Grüngutabfuhr abgeholt oder direkt zum Recyclinghof gebracht werden. 

Keine natürlichen Feinde

Um zu wissen, wie man den ungebetenen Gast im Garten wieder los wird, muss man sich mit seinem Lebenszyklus befassen. Die Einwanderer aus Asien überwintern in Gespinsten im Buchsbaum und verpuppen sich im Frühling. Je nach Witterung beginnen die Raupen ab März mit dem Fraß. Sie durchlaufen bis zur Verpuppung mehrere Larvenstadien und leben als weiß-schwarzer Falter kaum zehn Tage, in denen sie wiederum neue Eier ablegen. In Deutschland gibt es bei günstigen Witterungsbedingungen pro Jahr bis zu drei Generationen an Buchsbaumzünslern. Deshalb und weil es anfangs keine natürlichen Feinde gab, konnte sich der Schädling innerhalb weniger Jahre rasant vermehren. 

Raupen los werden

Um den Befall einzudämmen, sollte man im Frühjahr nach Gespinsten im Buchsbaum Ausschau halten. Da die Falter die Eier in den äußeren Blätter ablegen, ist oft ein Rückschnitt effektiv. Dabei die Larven absammeln, die zwischen zwei Blättern überwintert haben und die Gespinste entfernen. Ein weiterer Schnitt ist Mitte September gut. Falls der Befall erst im Frühsommer bemerkt wird, hilft neben dem Absammeln ein scharfer Wasserstrahl oder das Durchpusten mit einem starken Laubbläser. Tipp: Breiten Sie vorher auf der anderen Seite eine Folie aus, damit die abgefallenen Raupen schnell eingesammelt werden können. 

Neu auf dem Speiseplan

Darüber hinaus ist es ratsam, die Buchsbäume durch Düngen zu stärken. Auch mit Algenkalk, der auf die Blätter gestäubt wird, haben viele Hobbygärtner gute Erfolge erzielt. Nützlinge können ebenfalls verwendet werden: So parasitieren z. B. mehrere Arten der  Schlupfwespen-Gattung Trichogramma die Raupen des Zünslers. Wer auf die Natur setzt, der kann Nistkästen für heimische Vögel im Garten aufhängen. Mittlerweile haben  z. B. Spatzen die Raupen in ihren Speiseplan aufgenommen. Besonders bei vielen Buchsbäumen oder sogar einer ganzen Hecke im Garten, sind diese natürlichen Bekämpfungsversuche allerdings kaum leistbar. Eine weitere Methode, um die kleinen Raupen los zu werden, sind darum biologische Insektizide wie Bacillus thuringiensins oder Neem-Präparate. 

Gift-Orgien vermeiden

Auch mit Insektiziden kann dem Buchbaumzünsler zu Leibe gerückt werden. Allerdings müssen diese gründlich und mit hohem Druck aufgebracht werden, damit die Wirkstoffe bis ins Kroneninnere der Buchsbäume vordringt. Da eine einmalige Behandlung nicht ausreicht und noch dazu jedes Jahr wiederholt werden muss, raten Umweltorganisationen davon ab. Sie weisen darauf hin, dass solche „Gift-Orgien“ zum  Schmetterlingssterben, Insektensterben und Bienensterben beitragen. 

Alternativen für Buchsbäume

Wenn die natürlichen Methoden langfristig die Buchsbäume im Garten nicht retten können und kein Gift eingesetzt werden soll, hilft meistens nur noch eins: Sich von den Büschen zu   trennen. Alternativen zum Buchsbaum, die der Buchsbaumzünsler bislang nicht besetzt hat, sind z. B. Ilex crenata, Rhododendron, Thuja oder die Gemeine Eibe. 

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