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Redaktionell

Wohnkultur ist Lebenskultur. Sich in den eigenen vier Wänden zeitgemäß und stilvoll einzurichten, ist eine Frage von Wohlfühlkomfort. Gönnen Sie sich das gewisse Etwas, mit dem aus einem nüchternen Ambiente Ihr individueller Wohn- und Lebensraum wird. Worauf Sie dabei achten sollten, wie Sie Ihre maßgeschneiderte Einrichtung finden und was es an neuen Trends und Tendenzen gibt, verraten wir Ihnen auf diesen redaktionellen Seiten.

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Baumstumpf entfernen

So geht‘s

Ausgraben, die Verrottung etwas beschleunigen oder als Ständer für ein Futterhäuschen stehen lassen: Diese Arten gibt es, um einen Baumstumpf los zu werden. 

Ein Baum auf dem Grundstück ist relativ schnell gefällt. Doch was passiert anschließend mit dem Stumpf? Bleibt er in der Erde, kann er für die nächsten Jahre zur Stolperfalle werden. Denn bis ein Stumpf auf natürliche Weise verrottet ist, kann acht bis zehn Jahre dauern. Wer das Problem einfach gelöst haben möchte, beauftragt ein Gartenbauunternehmen. Das rückt mit schwerem Gerät, zum Beispiel einer Stubbenfräse, an. 

Per Hand ausgraben

Bäume mit flachem Wurzelwerk wie Fichte, Scheinzypresse oder Lebensbaum lassen sich noch per Hand ausgraben. Allerdings sollte der Stammdurchmesser nicht mehr als etwa 30 Zentimeter betragen. Wichtig ist darüber hinaus die Technik: Lassen Sie ein mindestens 1,50 Meter langes Stück des Baumes stehen. Anschließend graben Sie das Wurzelwerk mit einem scharfen Spaten frei. Dünnere Wurzeln werden bereits in dem Arbeitsschritt mit dem Spaten durchgestochen, dickere mit der Axt durchtrennt. 

Stammrest als Hebel nutzen

Wenn die größeren Wurzeln durchtrennt sind, lässt sich der Stammrest als Hebel verwenden. Drücken Sie ihn abwechselnd in verschiedene Richtungen und reißen Sie so die restlichen Wurzeln ab. Schließlich lässt sich der Stumpf aus der Erde heben. Falls das Wurzelwerk zu schwer ist, empfiehlt es sich zunächst mit dem Spaten oder einem Wasserstrahl die anhaftende Erde zu entfernen. 

Stumpf schachbrettartig einsägen

Eine andere Möglichkeit ist, den Stumpf mit ein bisschen Nachhilfe verwittern zu lassen. Die Verrottung wird beschleunigt, indem man den Stumpf mit einer Kettensäge bis zum Boden schachbrettartig einsägt. Alternativ können Sie mit einem großen Holzbohrer in engem Abstand einige tiefe Löcher hineinbohren. Die Rillen oder Löcher werden anschließend mit halb verrottetem Kompost, der vorher mit Kompostbeschleuniger oder organischem Volldünger vermischt wurde, gefüllt. Die enthaltenden Pilzsporen und sonstigen Mikroorganismen sorgen dafür, dass sich das Holz schneller zersetzt. Da das Holz nur wenig Nährstoffe besitzt, sollte man im kommenden Frühjahr erneut ein paar Handvoll organischen Volldünger auftragen. Tipp: Statt Kompost können Sie Kalkstickstoff verwenden, um die Löcher zu füllen.Wenn die mikroskopisch kleinen Helfer ordentlich arbeiten, ist der Baumstoff oft schon nach einem Jahr so stark zersetzt, dass man ihn mit der stumpfen Seite der Axt zerschlagen kann. 

Dekoration für den Garten

Wer etwas Platz im Garten hat und sich mit dem Baumstumpf nicht weiter befassen möchte, kann ihn auch einfach stehen lassen. Wird er etwas länger gelassen und mit Kletterpflanzen berankt, macht er sich sogar optisch gut im Garten. Auch als Ständer für eine Vogeltränke, ein Futterhäuschen oder eine bepflanzte Blumenschale macht er sich gut. Nicht empfehlenswert ist, den Baumstumpf mit Benzin, Petroleum oder anderem brennbaren Material zu füllen und anzuzünden. Das ist nicht nur gefährlich, sondern funktioniert häufig nicht. Denn beim Verbrennen bildet sich eine Holzkohleschicht, den den Verrottungsprozess sogar noch verzögert.