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Redaktionell

Wohnkultur ist Lebenskultur. Sich in den eigenen vier Wänden zeitgemäß und stilvoll einzurichten, ist eine Frage von Wohlfühlkomfort. Gönnen Sie sich das gewisse Etwas, mit dem aus einem nüchternen Ambiente Ihr individueller Wohn- und Lebensraum wird. Worauf Sie dabei achten sollten, wie Sie Ihre maßgeschneiderte Einrichtung finden und was es an neuen Trends und Tendenzen gibt, verraten wir Ihnen auf diesen redaktionellen Seiten.

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Algenkalk für den Garten

Vielseitiger Dünger mit natürlichen Inhaltsstoffen

Bodenverbesserung, Pflanzenschutz und Dünger: Algenkalk bietet all das, was die Pflanzen im Garten für ein gutes Wachstum benötigen. 

Immer mehr Hobbygärtner wollen möglichst ökologisch ihren Garten bestellen. Das betrifft natürlich auch das Düngen und das Bekämpfen von Schädlingen. Viele Gartenbesitzer haben deshalb Algenkalk für sich entdeckt. Das ist ein langsam wirkender Kalkdünger, der meist aus Korallenablagerungen von Rotalgen gewonnen wird. 

Wirkt mit Calciumcarbonat

Algenkalk ist ein rein biologischer Stoff, der zur Bodenverbesserung, dem Düngen sowie zum Pflanzenschutz verwendet werden kann. Er neutralisiert Bodensäuren und wirkt so einer langsamen Versauerung entgegen. Sein Hauptbestandteil (rund 80 Prozent) ist Calciumcarbonat. Da der Stoff nicht wasserlöslich ist, wirkt Algenkalk nachhaltig. 

Mangelerscheinungen vorbeugen

Das Zusetzen von Kalk kann generell sinnvoll sein, wenn Regen und Gartenbewässerung Calcium und Magnesium aus dem Boden gewaschen haben und der pH-Wert gesunken ist. In Folge sind viele Nährstoffe schlechter verfügbar und es kann zu einem Nährstoffmangel bei den Nutzpflanzen kommen. Tipp: Mangelerscheinungen bei den Pflanzen erkennen Sie z. B. daran, dass sich dunkle Blätter ins Hellgrüne verfärben. 

Algenkalk wirkt basisch

Algenkalk fördert die Nährstoffverfügbarkeit im Boden, so das sich die Pflanzen leichter aus dem Nährstoffvorrat im Boden bedienen können. Außerdem wirkt er basisch, indem er den pH-Wert erhöht. Er lockert darüber hinaus den Boden und sorgt somit indirekt für ein besseres Pflanzenwachstum. 

Optimal für Kartoffeln

Hobbygärtner können Algenkalk z. B. bei Kübelpflanzen auf der Terrasse als vorbeugende Maßnahme gegen Mangelkrankheiten einsetzen. Auch bei Kartoffeln hat er sich besonders gut bewährt: Als Dünger verbessert er die Keimung und erhöht die Resistenz gegenüber Schädlingen wie Fadenwürmern. Aber auch andere Gemüsepflanzen profitieren vom Algenkalk: Fein auf die Blätter gestreut, hindert der hohe pH-Wert z. B. schädliche Pilzsporen am Keimen. Es entsteht ein natürlicher Schutz gegen beispielsweise Mehltau und Schorf. 

Nicht bei säureliebenden Pflanzen verwenden

Einigen Gartenpflanzen bekommt der Algenkalk allerdings weniger gut. Das sind insbesondere kalkempfindliche und säureliebende Pflanzen wie Azaleen und Rhododendron. Auch bei Hortensien, Sommerheide und Kamelien sollten Sie den Kalkdünger lieber nicht verwenden. 

Im Kampf gegen den Buchsbaumzünsler

Gut bewährt hat er sich Algenkalk hingegen im Kampf gegen den Kartoffelkäfer und vor allem gegen den Buchsbaumzünsler. Tipp: Verwenden Sie ihn, wenn die Raupen noch jung sind oder Sie die ersten Käfer sehen. Erfahrungsberichten nach soll er dann seine beste Wirkung erzielen. 

Den pH-Wert des Bodens bestimmen

Die optimale Dosierung von Algenkalk hängt von der Bodenbeschaffenheit ab – schwere Böden benötigen eine größere Menge – und von den bevorzugten pH-Werten der Gartenpflanzen. Tipp: Bestimmen Sie vor dem Ausbringen des Algenkalks den pH-Wert des Bodens, z. B. mit einem Schnelltest aus dem Gartenfachhandel. Um den pH-Wert nach dem Test um einen Punkt zu erhöhen, benötigt man je nach Bodenart zwischen 250 und 500 Gramm Algenkalk pro Quadratmeter. 

Handschuhe tragen

Algenkalk ist zwar ungiftig, dennoch kann er Augen oder Atemwege reizen. Achten Sie darauf, dass Sie beim Ausbringen den Wind im Rücken haben. Außerdem empfiehlt es sich, Handschuhe zu tragen. Kleinere Mengen, z. B. unter Buchsbäumen, Sträuchern oder Rosen können Sie mit der Hand oder einer Schippe verteilen. Für größere Flächen empfiehlt sich ein Düngewagen, weil hier Öffnungsschlitze eine optimale Einstellung der Dosierung erlauben. Die beste Zeit zum Ausbringen des Algenkalks ist während der Vegetationsperiode ab April bis September, da die Pflanzen die Spurenelemente im Kalk gleich verwenden können.

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